Na, das war ja klar: Kaum ist die kopfschüttelnd-amüsierte Verwunderung über die Messenger-App "Yo" verebbt, möchten Nachahmer mit der gleichen Idee ebenfalls punkten. Dafür ist das Prinzip aber auch einfach zu simpel: "Yo" kann im Grunde nichts anderes, als eben diesen Gruß an das Handy eines Kontaktes zu versenden.

Klingt lustig, auch wenn sich ein Mehrwert stiftender Sinn selbst nach längerem Nachdenken nicht erschließen möchte. Die Macher von "Yo" konnten dennoch die stolze Summe von einer Million Dollar für die Idee einheimsen.

Wenig überraschend dauerte es nur ein paar Tage, bis jemand den Gag kopiert hat. Der Klon hört auf den Namen "Hey" und macht genau das gleiche, nur mit "Hey". Im Gegensatz zu "Yo" verfügt "Hey" über einen geradezu bombastischen Funktionsumfang: Der Absender kann variieren, wie viele Ypsilons der eloquente Gruß enthalten soll. Wer wird angesichts solch toller Features nicht in Verzückung verfallen.

Bleibt abzuwarten, ob "Hey" ähnlichen Erfolg wie "Yo" haben wird, das bereits mehr als eine Million Downloads für sich verzeichnen kann, wie die "Financial Times" berichtete.

Foto: Screenshot justyo.co