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Der Rauswurf von Chefredakteur Jörg Quoos beim „Focus“, der Machtkampf beim „Spiegel“, die Ablösung von Dominik Wichmann beim "Stern" - und das alles innerhalb weniger Tage. Keine Frage:  Es sind spannende Zeiten für Journalisten. Nicht nur für die unmittelbar Betroffenen, sondern für die gesamte Medienbranche.

...weiterlesen "Die Zukunft des Journalismus: Medienhysterie im Realitätscheck"

Jetzt fühle ich mich aber ganz schön ertappt! Kenne ich sie aus eigener Erfahrung doch nur allzu gut: die zahlreichen Gründe, die eindeutig und unwiderlegbar dagegen sprechen, als Journalist einen eigenen Blog zu betreiben: Keine Zeit, keine Message, bringt doch eh nichts.

Ich habe selbst lange genug überlegt, ob ich das Experiment wagen soll. Daher hat mich der Artikel "10 Gründe, warum Journalisten auf keinen Fall bloggen sollten" von Karsten Lohmeyer auf Lousypennies.de sehr amüsiert. Zeigt er doch auf sympathische Art und Weise, dass die  gängigen Vorbehalte vieler Journalisten oft nichts anderes sind als vorgeschobene Ausreden.

Fast beruhigend also, dass ich mit meinen lange Zeit gepflegten Bedenken nicht alleine bin.  Selbst noch absoluter Neuling, habe ich meine ersten Gehversuche noch keine Sekunde bereut: Ich lese viel, lerne viel - und habe vor allem riesigen Spaß am Schreiben. Von daher kann ich nur dazu ermutigen, sich einen Ruck zu geben. Die 10 Gründe gegen das Bloggen, die gar keine sind, können argumentativ dabei sicher behilflich sein. Vielleicht holt sich der ein oder andere den entscheidenden Impuls ja auch beim Einsteigerseminar Bloggen.