#ftoj: Der Frankfurter Tag des Onlinejournalismus in Tweets

Facebook, Netflix und Co. als dunkle Bedrohung, sechs Dinge über Storytelling, Memes als neue Evolutionsstufe der politischen Karikatur und die beruhigende Feststellung, dass im Journalismus früher auch schon alles scheiße war – der Frankfurter Tag des Onlinejournalismus 2015 (#ftoj15) mit dem Motto „Facts tell, Stories sell“ war in meinen Augen absolut „snackable“.

Damit entsprach er einer zentrale Forderung, die auch der Journalismus heute erfüllen muss, um künftig seine Leser zu erreichen und erfolgreich zu sein. So formulierte es Richard Gutjahr in seinem Vortrag.

Aber natürlich hatte der Frankfurter Tag des Onlinejournalismus noch sehr viel mehr zu bieten. Crowd finanzierten Journalismus, Porno und Mode zum Beispiel. Die wesentlichen Aspekte des Tages habe ich noch einmal möglichst snackable und ohne Anspruch auf Vollständigkeit in Form von Tweets zusammengefasst:

 

„Tagesschau“ entschuldigt sich bei Katja Suding für #BeinGate

Image, Inhalte, neues Logo – beim Dreikönigstreffen der gebeutelten FDP sollten die Weichen für eine rosigere (magentarere) Zukunft gestellt werden. Schwer zu sagen, ob ihr das gelingen kann. Großen bleibenden Eindruck haben auf jeden Fall die Beine von FDP-Spitzenkandidatin Katja Suding hinterlassen.

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Das Ende der Zeitungskrise: Pflicht-Abos

Eigentlich ist es offensichtlich: Wegbrechende Anzeigenerlöse, veränderte Lesegewohnheiten und sinkende Auflagen gehören zu den Hauptursachen für die Zeitungskrise. Dennoch lamentieren viele in diesem Zusammenhang konsequent über das Ende des seriösen Journalismus. Klar: Die zum Teil dramatische Entwicklung der Auflagen hat nicht minder dramatische Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt von Journalisten. Und doch ist es nicht der (Qualitäts-)Journalismus, der in einer Krise steckt, sondern das traditionelle Geschäftsmodell der Verlage.

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Warum das Internet in der EU immer Neuland bleiben wird

EU-Kommissar Günther Oettinger kümmert sich künftig also um das Thema Digitales. Als Posten in der zweiten Reihe wird die Verantwortung für das „Mini-Ressort“ eingeschätzt. Immerhin seien Telekommunikation, Netzausbau und Urheberrechte wichtige Zukunftsthemen der EU – die Personalie selbst wird dennoch nicht nur von Alexander Graf Lambsdorff, dem FDP-Fraktionschef im EU-Parlament, als „schallende Ohrfeige für die Bundesregierung“ bewertet.

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Die Zukunft des Journalismus: Medienhysterie im Realitätscheck

Der Rauswurf von Chefredakteur Jörg Quoos beim „Focus“, der Machtkampf beim „Spiegel“, die Ablösung von Dominik Wichmann beim „Stern“ – und das alles innerhalb weniger Tage. Keine Frage:  Es sind spannende Zeiten für Journalisten. Nicht nur für die unmittelbar Betroffenen, sondern für die gesamte Medienbranche.

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So funktioniert Twitter (Quelle: Screenshot Twitter)

Twitter für Einsteiger: So funktioniert Twitter

Seit 2006 gibt es den Kurznachrichtendienst Twitter. Doch im Gegensatz zum größeren Bruder Facebook, geben Funktionsweise und Sinn vin Twitter vielen Internetnutzern immer noch Rätsel auf: Wie funktioniert ein Hashtag (#)? Was hat es mit Retweets und Followern auf sich? Worüber soll ich twittern? Wem soll ich folgen? Und ganz grundsätzlich: Was soll mir Twitter überhaupt bringen? Die wichtigsten Informationen für Twitter-Einsteiger im Überblick.

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Lesetipp: journalistische Vorzeigeprojekte im Digital Storytelling

Kaum ein Thema wird derzeit in Onlineredaktionen intensiver diskutiert als das Erstellen multimedialer Reportagen. Was macht den Ansatz des Digital Storytellings so spannend? Nach wie vor sind für Onlinemedien geschriebene Artikel meist nichts anderes als Printartikel und bestehen im Wesentlichen aus den Elementen Text und Bild. Natürlich ergänzen Videos, Umfragen und Kommentarmöglichkeiten die Berichterstattung.

Doch gerade Online geht noch sehr viel mehr: Mit vollformatigen Bildern, interaktiven Grafiken, Zeitleisten, aufwendigen Parallax-Effekten und Animationen wird aus einer Reportage eine bildgewaltige journalistische Inszenierung in opulentem Design.

„Snow Fall“: Initialzündung des Digital Storytellings

Ein oft zitiertes und kopiertes Beispiel für die Möglichkeiten des Digital Storytelling ist das „Snow Fall„-Projekt der New York Times aus dem Jahr 2012.

In Onlinejahren gerechnet ist diese Idee also gar nicht mehr so wahnsinnig neu – spannend ist diese Art des multimedialen Erzählens aber dennoch. Dass es auch hierzulande sehr gelungene Beispiele gibt, zeigt die Übersicht mit sieben Vorzeigeprojekten deutscher Medien, die Nora Burgard jetzt für Meedia zusammengestellt hat:

7 hervorragende Multimedia-Reportagen deutscher Medien

Darunter befinden sich unter anderem Beispiele von Spiegel Online („Mein Vater, ein Werwolf„), dem WDR („Rockpalast“-Special zum Festival „Haldern Pop 2014″) und Zeit Online („100 Jahre Tour de France„). Als Inspirationsquelle absolut empfehlenswert!

Twitter-Listen – Erstellen und verwenden von Twitter-Listen

Mit Tweetdeck den Überblick behalten. (Quelle: Screenshot Tweetdeck)

Mit Tweetdeck den Überblick behalten. (Quelle: Screenshot Tweetdeck)

Der Kurznachrichtendienst Twitter ist als Echtzeit-Recherchetool aus dem Arbeitsalltag eines Journalisten kaum noch wegzudenken. Nie war es beispielsweise einfacher, eine sich rasant entwickelnde Nachrichtenlage bei Current Events und Breaking News mitzuverfolgen. Oft berichten Augenzeugen, bevor erste Medienvertreter vor Ort sind und über die Lage berichten können.

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Lesetipp: Diekmann und Kachelmann zoffen sich auf Twitter

Twitter (Quelle: Copyright Marisa Allegra Williams (@marisa) for Twitter, Inc.)

Twitter (Quelle: Copyright Marisa Allegra Williams (@marisa) for Twitter, Inc.)

Wer ihn am Mittwochabend verpasst hat, kann den öffentlich auf Twitter ausgetragenen Schlagabtausch zwischen Bild-Chefredakteur Kai Diekmann und Ex-ARD-Wettermann Jörg Kachelmann auf Meedia noch einmal nachvollziehen. Marvin Schade hat die Ereignisse des Abends noch einmal sehr anschaulich und unterhaltsam zusammengefasst. Ich selbst habe den Zoff auch nur in Auszügen mitbekommen und verfolgt. Los ging es mit einer Anspielung  Kachelmanns in Richtung Bild – bis letztlich im wahrsten Sinne des Wortes der Akku leer war. Viel Spaß:

Diekmann und Kachelmann zoffen sich auf Twitter

 

 

 

„Der Hobbit 3: Die Schlacht der Fünf Heere“-Trailer

Was für ein Tag für Tolkien-Fans: Heute vor 60 Jahren erschien die Erstausgabe des Fantasy-Klassikers „Der Herr der Ringe“ – passend dazu veröffentlichte Regisseur Peter Jackson den ersten Trailer zum dritten Teil seiner „Der Hobbit„-Trilogie.

Trailer zu „Der Hobbit 3: Die Schlacht der Fünf Heere“:

Jackson schrieb dazu auf seiner Facebook-Seite: „Ich denke, der ein oder andere hatte danach gefragt.“ Was für eine Untertreibung! Für Kinofans ist diese Woche ein echtes Highlight. Von wegen Sommerloch!

Und darum geht’s in „Der Hobbit 3: Die Schlacht der Fünf Heere“: Bilbo Beutlin (Martin Freeman), Gandalf (Ian McKellen) und die von Thorin Eichenschild (Richard Armitage) angeführten Zwerge legen sich mit dem Drachen Smaug an, um ihre alte Heimat zurückzugewinnen. Ein zerstörerischer Kampf entbrennt, bei dem der wütende Smaug auch die wehrlosen Einwohner von Seestadt angreift.

Den Gefährten stehen aber noch viel größere Gefahren bevor: Oberbösewicht Sauron hat seine Ork-Legionen in Marsch gesetzt hat. Bei der finalen Schlacht steht nicht nur die Vorherrschaft am Einsamen Berg, sondern die Zukunft Mittelerdes auf dem Spiel.

Die Völker der Zwerge, Elben und Menschen vor der Wahl: entweder gemeinsam kämpfen oder untergehen.

In Deutschland ist „Der Hobbit 3: Die Schlacht der Fünf Heere“ ab dem 14. Dezember 2014 zu sehen.