Eine Erschütterung der Macht ist es wohl nicht, die dieser Typ mit seinen Fähigkeiten auslöst. Oder doch? Unterhaltsam ist es ganz ohne Zweifel! Und für Dieter Bohlen und "Das Supertalent" zumindest potenziell ein ganz heißer Kandidat:

Spätestens jetzt ist Köln um eine Hymne reicher: „Liebe deine Stadt“ heißt der neue Song von Lukas Podolski, Cat Ballou und Mo-Torres. Das Video zu “Liebe deine Stadt” wurde am Freitag auf Youtube veröffentlicht. Am Wochenende war er laut GfK Entertainment der am häufigsten heruntergeladene Song im deutschsprachigen Internet.

Das Video zu “Liebe deine Stadt” hier ansehen:

Das Lied beruht auf einer Idee des Fußball-Weltmeisters und ist eine Liebeserklärung an seine "heißgeliebte Stadt". Wenig überraschend besingt "Liebe deine Stadt" all das, was das Kölner Herz für gewöhnlich höher springen lässt: den Dom, Kölsch, Karneval und natürlich auch Poldis 1. "Effzeh" Köln. Podolski selbst sagt in dem Lied nur drei Worte; Gesang und Rap überlässt der Weltmeister weitestgehend den Musikern von "Cat Ballou" und dem Rapper Mo-Torres.

Das Konzept scheint bei den Kölnern gut anzukommen: Innerhalb weniger Stunden haben sie "Liebe deine Stadt" auf Platz 1 der iTunes-Charts im Bereich Hip-Hop/Rap befördert. Die Band Cat Ballou bedankte sich dafür bereits Freitagvormittag auf Facebook bei ihren Fans. Die Erlöse sollen der Lukas-Podolski-Stiftung zugute kommen.


Inzwischen berichtet sogar die internationale Presse über den ehemaligen Arsenal-Profi und feiert ihn zum Teil als "Rap-King".

"OMG", "LOL", "IMHO" - Abkürzungen wie diese sind aus Whatsapp, SMS, Chats und sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram und Twitter kaum noch wegzudenken.

Gerade, wenn man nur wenig Zeit oder Platz für Text hat, ist die Verwendung von Abkürzungen sehr praktisch. Bei Twitter kommt es beispielsweise auf jeden Buchstaben an, da eine Nachricht maximal nur 140 Zeichen lang sein darf. Aber auch wenn die Textlänge eigentlich keine Rolle spielt, erfreuen sich Abkürzungen wie "ROFL", "CU" oder "HDL" großer Beliebtheit.

Für Jugendliche und Digital Natives gehören sie in der Regel zum ganz normalen Vokabular. Und manche Abkürzungen wie "ASAP", "MfG" oder "FYI" kennt man auch aus der Arbeitswelt. Dennoch: Längst nicht jeder kann mit den zum Teil kryptischen Begriffen etwas anfangen. Das muss nicht so bleiben: Hier finden Sie eine Liste der gängigsten Abkürzungen im Internet und deren Bedeutung.

Netz-Jargon: Abkürzungen und ihre Bedeutung:

2F4U = Too Fast For You (zu schnell für dich)
2L8 = Too Late (zu spät)
4U = For You (für dich)
AHNMA = Komm' da mal drauf
AAMOF = As A Matter Of Fact (Tatsache ist, ...)
AFAIC „As Far As I'm Concerned“ „Soweit es mich betrifft“
AFAICT „As Far As I can tell“ „Soweit ich sagen kann“
AFAIK „As Far As I Know“ „Soweit ich weiß“
AFAIR „As Far As I Remember“ „Soweit ich mich erinnere“
AKA = Also Known As (Auch bekannt als)
ANSCD = And Now Something Completely Different (und nun etwas völlig anderes)
ASAP = As Soon As Possible (so bald wie möglich)
ATM „At The Moment“ „Jetzt gerade“
BTW = By The Way (bei der Gelegenheit, übrigens)
CU = See You (Bis bald)
DND = Do Not Disturb (nicht stören)
FAQ = Frequently Asked Questions (häufig gestellte Fragen)
FTW = For The Win
FYI = For Your Information (zu deiner/Ihrer Information)
JFYI = Just For Your Information
LG = Liebe Grüße
LOL = Laughing Out Loud (lautes Lachen)
MfG = Mit freundlichen Grüßen
ROFL = Roll On The Floor Laughing
VG = Viele Grüße
WTF = What The Fuck? (was für ein Scheiß / was soll der Scheiß?)
WTH = What The Hell (was, zur Hölle...?)
XOXO = Kisses And Hugs (Küsse und Umarmungen)
XX = Kisses (Küsse)
YOLO = You Only Live Once (

Ganz egal, ob in Chats, Messengern oder in sozialen Netzwerken wie Twitter, Facebook und Instagram - das Zeichen # ist allgegenwärtig. Aber wozu ist dieses als Hashtag bezeichnete Symbol überhaupt gut? Was bedeutet es? Und wie und wann sollte man es sinnvoller Weise benutzen?

Die Bedeutung von Hashtags (#) ist auf die beiden englischen Worte "hash" und "tag" zurückzuführen. "Tag" wird üblicherweise als "Schlagwort" übersetzt. Analog dazu gibt es auch das Verb "to tag", was "kennzeichnen", "verschlagworten" oder neudeutsch auch "vertaggen" bedeutet. Das "hash" selbst bezieht sich direkt auf das Rautenzeichen (#). Demzufolge ist ein Hashtag also ein Schlagwort, das durch ein Raute-Symbol hervorgehoben wird.

Und was soll das Ganze? Der Autor kann seinen Post auf diese Weise als einem bestimmten Thema zugehörig ausweisen. Somit erfüllt ein Hashtag im Grunde dieselbe Funktion wie man es auch von Schlagwörtern innerhalb von Lexika oder ähnlichenn Nachschlagewerken kennt.

In den sozialen Netzwerken verbessert der Einsatz von Hashtags zudem die Auffindbarkeit eines Beitrags, sodass andere Nutzer ihn leichter finden, wenn sie nach diesem Stichwort suchen. Hashtags richtig eingesetzt, können daher auch dazu beitragen, den eigenen Bekanntheitsgrad in den sozialen Netzwerken zu steigern.

Um ein Hashtag zu verwenden, muss man lediglich das entsprechende Wort mit einem "#" versehen, zum Beispiel "#EM2014". Wichtig: Zwischen dem #-Zeichen und dem eigentlichen Wort darf ich kein Leerzeichen befinden! Hashtags können an jeder Stelle eines Fließtextes verwendet werden, oft nutzt man sie aber auch bewusst erst am Ende von Posts oder Tweets, um die Lesbarkeit nicht zu beeinträchtigen.

Beispiele für die Verwendung von Hashtags:

„Der neue #Tatort ist nichts für schwache Nerven."

Durch die Markierung von "Tatort" mit einem Hashtag wird der Post diesem Thema zugeordnet. Sucht man nun nach "Tatort", erhält man eben genau die Beiträge, die gezielt mit diesem Hashtag gekennzeichnet wurden. Auf diese Weise kann man also auch leichter Beiträge zu einem Thema finden, das einen gerae interessiert.

Bei Twitter sieht ein Tweet mit Hashtags dann so aus:

Dem Einsatz von Hashtags sind praktisch keine Grenzen gesetzt. Große Verbreitung haben sie bei Großereignissen wie Olympischen Spielen (#Olympics2016) oder der US-Wahl (#Election2016), werden aber auch bei TV-Highlights wie #IBES, #GNTM oder #TVOG oft genutzt. Gleiches gilt für populäre Künstler & Bands, mit Spannung erwartete Filmstarts wie #StarWars oder auch die Präsentation eines neuen Smarrtphones (#iPhone7).

Hashtags bei Twitter, Facebook und Instagram

Auf Twitter erfreuen sich Hashtags traditionell besonders großer  Beliebtheit. Auch auf Facebook können Hashtags verwendet werden, allerdings ist ihr Einsatz dort nicht so verbreitet wie bei Twitter. Aus Instagram sind sie hingegen nicht wegzudenken. Hier erfüllen Sie hauptsächlich den Zweck, Bilder je nach Motiv bestimmten Kategorien zuzuordnen: Großer Beliebtheit erfreuen sich zum Beispiel #food, #coffee, #holidays, #beach oder auch bestimmte Ortsnamen wie #cologne, #newyork oder #barcelona.

"Ahnma" - so heißt ein Song der Hamburger Hip-Hop-Musikgruppe Beginner. Das Lied erschien am 26. August 2016 und war die erste Singleauskopplung aus ihrem vierten Studioalbum Advanced Chemistry. Aber was heißt "Ahnma" eigentlich?

Was los, Digga, ahnma' Wie wir gucken, wie wir labern", heißt es in dem Lied. Im Netz gibt es verschiedene Mutmaßungen darüber, was damit gemeint sein könnte. Darunter findet man auch einige falsche Vermutungen. Wie zum Beispiel die Annahme, das Wort habe etwas mit der Apple Network Manager Association ANMA oder der Australian New Muslims Association zu tun. Das ist natürlich Unsinn.

Stattdessen handelt es sich bei "ahnma" um eine Slang-Version von: “Erahne das mal.” Alternativ könnte man auch sagen: "Komm' da mal drauf" oder "Da muss man erst einmal drauf kommen".

Der Beginner-Song wurde zusammen mit dem Rapper Gzuz und dem Reggae-Musiker Gentleman aufgenommen, die dabei verschiedene Stilrichtungen verarbeiteten. Das wurde in der Fangemeinde durchaus kontrovers diskutiert.

In Deutschland konnte "Ahnma"  Platz 8 der Charts ergattern. Zum Song gibt es auch ein recht düsteres schwarzweiß-Video, in dem die Band und die zwei beteiligten Rapper die Gegend um den Hamburger Hafen unsicher machen.

Die musikalischen Kontroversen haben dem Erfolg von "Ahnma nicht geschadet: Der Clip wurde auf YouTube fast 25 Millionen mal abgerufen.

Das Musikvideo zu Ahnma könnt ihr euch hier ansehen:

Die Entstehung von "Ahnma"

Laut Eizi Eiz (bürgerlich Jan Eißfeldt) diente US-Rapper Kendrick Lamar mit seinem Song "The Blacker the Berry" als Inspiration für "Ahnma". In einem Interview mit der Rheinischen Post sagte er: "In dem Lied kommt irgendwann so ein Dancehall-Künstler mit tiefer Stimme und fängt krass an zu singen: I said they treat me like a slave, cah' me black. Und dann kehrt der Beat zurück und lässt die Energie wieder los, und da denkst du: Genau sowas brauchen wir auch." Und genau sowas haben sie auch gefunden.

Der neue Trailer zu "Kong: Skull Island" ist da! Und er macht wirklich Lust auf das im März 2017 anlaufende Actionspektakel. Zu sehen gibt es in den 2:34 Minuten eine ganze Menge: hochkarätige Schauspieler, fantastische Naturaufnahmen und ganze Heerscharen furchteinfößender Kreaturen - und natürlich: den gigantischen Kong!

Hier den zweiten deutschen Trailer zu "Kong: Skull Island" ansehen:

In "Skull Island" macht sich ein sehr vielfältiges Wissenschaftlerteam auf den Weg zu einer unerforschten Pazifikinsel: Wie nicht anders zu erwarten, birgt die Insel nicht nur Naturschönheiten, sondern auch große Gefahren. Denn ohne es zu ahnen, dringen die Forcsher in das Revier des mythischen Kong ein.

Die Hauptrollen des Monsterfilms sehen wir unter anderem Tom Hiddleston, Samuel L. Jackson, Brie Larson, John Goodman und John C. Reilly. Die Regie führt Jordan Vogt-Roberts.

Alles XOXO? Wer regelmäßig Chats und Messenger wie Snapchat, Whatsapp oder den Facebook Messenger verwendet, kennt das Phänomen: Um sich lästige Schreibarbeit zu ersparen, greift man bei häufig wiederkehrenden Redewendungen und Formulierungen gerne auf Abkürzungen zurück.

Auch in sozialen Netzwerken wie Twitter, Facebook und Instagram sind LOL, OMG und BTW allgegenwärtig. Eine ebenfalls sehr häufige Abkürzung ist XOXO. Diese Buchstabenkombination wird oft in privaten Mails, SMS, Chats und Messengern verwendet.

Aber was heißt XOXO überhaupt?

Im Unterschied zu Abkürzungen wie IMHO, TGIF oder BFF, handelt es sich dabei nicht um die Anfangsbuchstaben der einzelnen Worte. Stattdessen muss man sich die Buchstaben eher als bildhafte Darstellung dessen vorstellen, wofür XOXO steht.

Bedeutung und Übersetzung von XOXO

Die gängigste Bedeutung der Abkürzung ist: Hugs and kisses, auf Deutsch also Umarmungen und Küsschen. Dabei symbolisiert ein „O“ eine Umarmung, ein „X“ steht für einen Kuss.

Der Begriff kommt also immer dann zum Einsatz, wenn man jemanden besonders freundlich begrüßen oder verabschieden möchte.

Weitere häufig benutzte Chat-Abkürzungen findest du in dieser Netzjargon-Liste.

Facebook, Netflix und Co. als dunkle Bedrohung, sechs Dinge über Storytelling, Memes als neue Evolutionsstufe der politischen Karikatur und die beruhigende Feststellung, dass im Journalismus früher auch schon alles scheiße war - der Frankfurter Tag des Onlinejournalismus 2015 (#ftoj15) mit dem Motto "Facts tell, Stories sell" war in meinen Augen absolut "snackable".

Damit entsprach er einer zentrale Forderung, die auch der Journalismus heute erfüllen muss, um künftig seine Leser zu erreichen und erfolgreich zu sein. So formulierte es Richard Gutjahr in seinem Vortrag.

Aber natürlich hatte der Frankfurter Tag des Onlinejournalismus noch sehr viel mehr zu bieten. Crowd finanzierten Journalismus, Porno und Mode zum Beispiel. Die wesentlichen Aspekte des Tages habe ich noch einmal möglichst snackable und ohne Anspruch auf Vollständigkeit in Form von Tweets zusammengefasst:

 

Image, Inhalte, neues Logo – beim Dreikönigstreffen der gebeutelten FDP sollten die Weichen für eine rosigere (magentarere) Zukunft gestellt werden. Schwer zu sagen, ob ihr das gelingen kann. Großen bleibenden Eindruck haben auf jeden Fall die Beine von FDP-Spitzenkandidatin Katja Suding hinterlassen.

...weiterlesen "„Tagesschau“ entschuldigt sich bei Katja Suding für #BeinGate"

Eigentlich ist es offensichtlich: Wegbrechende Anzeigenerlöse, veränderte Lesegewohnheiten und sinkende Auflagen gehören zu den Hauptursachen für die Zeitungskrise. Dennoch lamentieren viele in diesem Zusammenhang konsequent über das Ende des seriösen Journalismus. Klar: Die zum Teil dramatische Entwicklung der Auflagen hat nicht minder dramatische Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt von Journalisten. Und doch ist es nicht der (Qualitäts-)Journalismus, der in einer Krise steckt, sondern das traditionelle Geschäftsmodell der Verlage.

Dabei ist die Lösung dieses Problems geradezu simpel: Man führt einfach ein Pflicht-Abo ein, das jeder Haushalt beziehen und auch bezahlen muss. Zugegeben, das klingt ziemlich absurd, doch zumindest im Digitalen ist es einigen Verlagen, die sich zur VG Media zusammengeschlossen haben, nach intensiver Einflussnahme auf die Politik bereits gelungen, ein entsprechendes Modell gesetzlich zu verankern. Mit dem Leistungsschutzrecht soll geregelt werden, dass vor allem Google die Verlage für das Anzeigen kleinster Textauszüge (Snippets) in seinen Suchergebnisseiten bezahlt. Dumm nur, dass jedes Angebot, das bei Google angezeigt wird, dem Internetriesen zuvor ausdrücklich und freiwillig die Genehmigung genau dazu erteilt hat.

Zeitungskrise: Leistungsschutzrecht als Vorbild

Wer nicht mehr von Google gefunden und angezeigt werden möchte, hat die Möglichkeit, das jederzeit selbst zu ändern. Aber die VG Media möchte natürlich nicht darauf verzichten, dass die eigenen Inhalte gefunden werden. Und den Traffic möchte man auch weiterhin, weshalb Google auch gesetzlich dazu verpflichtet werden müsse, die Inhalte der Verlage weiterhin anzuzeigen. Zudem genügt es den in der VG Media organisierten Verlagen künftig nicht mehr, einfach nur kostenlosen Traffic von Google zu bekommen, den sie auf ihren Seiten monetarisieren können - Google soll seine Trafficzuführung zusätzlich auch noch bezahlen.

Zusammengefasst verlangt die VG Media also eine Zwangsverlinkung bei gleichzeitiger Zwangsvergütung. Auch wenn diese eigenwillige Logik bei einigen Belustigung, bei anderen Kopfschütteln auslösen mag - so taugt sie doch als geniale Blaupause für die Zukunft der Zeitungen: Nötig wäre lediglich ein entsprechendes Gesetz, in dem die Pflicht zum Print-Abo ordentlich geregelt wird. So könnten beispielsweise bestimmte Bevölkerungsgruppen wie Vogelkäfigbesitzer oder Leute, die demnächst einen Umzug planen, mit einem Pflicht-Abo belegt werden. Vorstellbar wäre aber auch eine generelle Haushaltsabgabe.

Schöne neue Medienwelt!

 

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